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Ein Abend im Museum: Unrecht und Aufarbeitung
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Bernisches Historisches Museum / Einstein Museum, Bern

Ein Abend im Mu­se­um: Un­recht und Auf­ar­bei­tung

Mittwoch, 7. Mai 2025

In der Veranstaltungsreihe «Ein Abend im Museum – Gegen das Vergessen» des Bernischen Historischen Museums werden Aspekte rund um die Ausstellung «Vom Glück vergessen. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in Bern und der Schweiz» beleuchtet.

Im Jahr 2013 hat die Schweiz die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen offiziell als Unrecht anerkannt. Im Namen des Bundes entschuldigte sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei den Betroffenen. Doch wie konnte ein System entstehen, das mehrere hunderttausend Menschen entmündigte, Familien zerriss und Leben zerstörte? Welche gesellschaftlichen Strukturen und Werte machten diese Praxis über Jahrzehnte möglich – und was musste sich ändern, damit das Unrecht als solches benannt wurde?

Die zweite Veranstaltung der Abendreihe beleuchtet die historischen Hintergründe der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und den langen Weg der Aufarbeitung. Und sie wirft auch einen Blick auf die Gegenwart: Welche Muster wirken bis heute fort? Welche Forderungen der Betroffenen sind immer noch unerfüllt? Und was sagt das über unser heutiges Verständnis von staatlicher Fürsorge und Gerechtigkeit aus?

Auf dem Podium diskutiert Kathrin Winzenried zusammen mit Paola De Martin (Tochter, Nichte und Enkelin von Saisonnierfamilien), Urs Germann (Historiker) und Loretta Seglias (Historikerin).

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Barbetrieb von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

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Informationen zur Veranstaltung

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Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.

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